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Ratgeber Heilung

PRF: Heilung mit dem eigenen Blut unterstützen

Bei vielen Eingriffen setzen wir eine Aufbereitung aus Ihrem eigenen Blut ein, um die Wundheilung zu fördern. Hier erklären wir, was dahintersteckt und wann das sinnvoll ist.

Von Dr. Ansgar Hergt, Fachzahnarzt für Oralchirurgie · Zuletzt aktualisiert: Juli 2026

Was PRF ist

PRF steht für plättchenreiches Fibrin. Der Gedanke dahinter ist einfach: Ihr Blut enthält Bausteine, die bei jeder Wundheilung eine Rolle spielen, vor allem Blutplättchen und Wachstumsfaktoren. Bei PRF konzentrieren wir genau diesen Anteil und geben ihn dorthin, wo geheilt werden soll.

So läuft es ab

  • Wir nehmen Ihnen eine kleine Menge Blut ab, wie beim Hausarzt
  • In einer Zentrifuge trennen wir den wertvollen Anteil ab
  • Daraus entsteht ein kleines, festes Fibrin-Gerinnsel
  • Dieses setzen wir während des Eingriffs in die Wunde ein

Ihr eigenes Material: Weil wir ausschließlich Ihr Blut verwenden, gibt es keine Fremdstoffe und kein Risiko einer Abstoßung.

Was PRF bewirken kann

PRF kann die natürliche Heilung unterstützen und dazu beitragen, dass Schwellung und Beschwerden nach dem Eingriff geringer ausfallen. Wichtig ist uns die ehrliche Einordnung: PRF ist eine sinnvolle Ergänzung, kein Wundermittel. Den größten Anteil an einer guten Heilung haben nach wie vor sorgfältige Chirurgie und Ihre Mitarbeit in den Tagen danach.

Bei welchen Eingriffen wir PRF nutzen

Wir setzen PRF vor allem bei Implantationen, beim Knochenaufbau und beim Sinuslift ein, außerdem nach der Entfernung von Weisheitszähnen. Ob PRF in Ihrem Fall sinnvoll ist, besprechen wir vorher.

Häufige Fragen

Was ist PRF?
PRF steht für plättchenreiches Fibrin. Aus einer kleinen Menge Ihres eigenen Blutes gewinnen wir einen Anteil, der reich an Blutplättchen und Wachstumsfaktoren ist. Diesen setzen wir in die Wunde ein, wo er die natürliche Heilung unterstützen kann.
Ist die Eigenbluttherapie sicher?
Da wir ausschließlich Ihr eigenes Blut verwenden, gibt es keine Fremdstoffe und kein Risiko einer Abstoßung. Die Blutabnahme entspricht der beim Hausarzt. Für die meisten Patientinnen und Patienten ist die Methode gut geeignet.
Bei welchen Eingriffen setzen Sie PRF ein?
Wir nutzen PRF vor allem bei Implantationen, beim Knochenaufbau und beim Sinuslift sowie nach der Entfernung von Weisheitszähnen. Überall dort kann es die Wundheilung unterstützen und Schwellungen verringern.
Was kostet die PRF-Behandlung?
PRF ist eine Zusatzleistung, die wir je nach Aufwand abrechnen. Wir nennen Ihnen die Kosten vorher und nehmen sie in Ihren Heil- und Kostenplan auf, sodass Sie vor der Behandlung Klarheit haben.
Über diesen Ratgeber: Verfasst und fachlich geprüft von Dr. Ansgar Hergt, Fachzahnarzt für Oralchirurgie in Templin. Der Text ersetzt keine persönliche Beratung.
Fragen zur Eigenbluttherapie?

Wir erklären Ihnen gern, ob PRF bei Ihrem Eingriff sinnvoll ist.

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